Lichtdispersion Leitfaden
Übersicht
Im Jahr 1666 ließ Newton in einem dunklen Raum einen Sonnenstrahl durch ein dreieckiges Prisma fallen, und an der Wand erschien ein wunderschönes Band aus sieben Farben. Dieses Experiment zerstörte den traditionellen Glauben, dass „Licht eine reine, einzelne Einheit ist“, vollständig. Dieses Experiment führt Sie zurück zu Newtons klassischer Entdeckung, simuliert den Zerlegungsprozess von weißem Licht durch ein dreieckiges Prisma, um die winzigen Unterschiede in den Brechungseigenschaften verschiedener monochromatischer Lichter zu untersuchen.
Hintergrund
Schlüsselkonzepte
Lichtdispersion
Das Phänomen, bei dem polychromatisches Licht in monochromatisches Licht zerfällt. Nachdem weißes Licht ein Prisma passiert hat, zerfällt es in sieben Farben: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett.
Spektrum
Ein Band aus farbigem Licht, das nach der Zerlegung von polychromatischem Licht in der Reihenfolge der Wellenlänge (oder Frequenz) angeordnet ist. Es ist der „Fingerabdruck“ von weißem Licht.
Brechungsindex und Frequenz/Wellenlänge
Der Brechungsindex eines Mediums ist für Licht verschiedener Farben unterschiedlich. Licht mit höherer Frequenz und kürzerer Wellenlänge (wie violettes Licht) hat einen größeren Brechungsindex und weicht stärker ab.
Formeln & Herleitung
Beziehung zwischen Abweichung und Brechungsindex
Experimentier-Schritte
- 1
Newtons Experiment nachstellen
Beobachten Sie den Prozess, wie ein weißer Lichtstrahl in ein dreieckiges Prisma eintritt. Was passiert mit dem Licht an der ersten Grenzfläche des Prismas? Ist der Lichtstrahl nach dem Eintritt in das Prisma immer noch weiß? - 2
Abweichungswinkel erkunden
Ziehen Sie den Schieberegler „Einfallswinkel“, um die Einfallsrichtung des Lichts zu ändern. Beobachten Sie sorgfältig das farbige Lichtband, das das Prisma verlässt. Welche Lichtfarbe weicht am stärksten ab (absolute Position ist am niedrigsten)? Welche weicht am wenigsten ab? - 3
Spektrale Anordnung vergleichen
Notieren Sie die Reihenfolge der sieben Farben: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo, Violett. Welches Muster finden Sie beim Vergleich ihrer Wellenlängendaten zwischen dem Brechungsindex und der Wellenlänge? - 4
Unsichtbares Licht erkunden
Klicken Sie auf „Infrarot anzeigen“ und „Ultraviolett anzeigen“. In welchen Bereichen des Spektrums befinden sie sich jeweils? Können Sie aufgrund dieser Verteilung erraten, warum Infrarotstrahlen eine signifikante thermische Wirkung haben?
Lernergebnisse
- Bestätigen Sie, dass weißes Licht polychromatisches Licht ist, das aus sieben monochromatischen Lichtern besteht: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett.
- Beherrschen Sie die Reihenfolge des Spektrums nach der Dispersion und den Unterschied in der Abweichungsfähigkeit, den es darstellt.
- Verstehen Sie das Prinzip der Prismendispersion: Dasselbe Medium hat für Licht unterschiedlicher Wellenlängen unterschiedliche Brechungsindizes.
- Erkennen Sie die unsichtbaren Bereiche im Spektrum (Infrarotbereich und Ultraviolettbereich).
Praxisanwendungen
- Regenbogen: Sonnenlicht, das nach dem Regen in kleine Wassertröpfchen in der Luft eindringt, erfährt Brechung, Reflexion und erneute Brechung, was zu Dispersionsphänomenen führt.
- Spektralanalyse: Wissenschaftler können die Bestandteile entfernter Sterne bestimmen, indem sie das von ihnen emittierte Spektrum analysieren.
- Glasfaserkommunikation: Verwendung von Dispersionskompensationstechnologie, um die Signalintegrität bei der Übertragung über große Entfernungen sicherzustellen.
- Edelsteinidentifizierung: Der hohe Dispersionswert (Feuer) von Diamanten ist ein wichtiger Grund für ihre Schönheit und kann auch zur Echtheitsbestimmung herangezogen werden.
Häufige Irrtümer
Weiterführende Literatur
Bereit zum Start?
Da du nun die Grundlagen verstehst, starte das interaktive Experiment!